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Die globale Herausforderung






Stellen Sie sich bitte die Welt als eine Schulklasse mit 30 Kindern vor – vielleicht Ihre ehemalige Schulklasse:

In dieser Klasse sind 16 Kinder asiatischer Herkunft, 6 kommen aus Europa, 3 sind Afrikaner sowie 3 Süd- und 2 Nordamerikaner. 9 Kinder sind christlichen, 6 islamischen Glaubens. Des Weiteren hat die Klasse 4 Hindus, 2 Buddhisten und 2 Animisten; 7 gehören keiner Religionsgemeinschaft an.

Bis hierhin macht die Klasse einen fröhlichen, bunten und multikulturellen Eindruck. Auf den zweiten Blick zeigt sich aber leider ein anderes Bild:

Bambaataa hat Angst nach Hause zu gehen – es herrscht Krieg. Ihr Vater wurde Opfer eines Völkermords, ihre Mutter verstarb an Aids, die Großeltern kümmern sich um Bambaataa und ihre elf Geschwister. Jimmy und Swenia haben es besser: Ihre Eltern haben ihnen bereits heute soviel vererbt, dass sie eigentlich nie mehr arbeiten müssen. Allein die Zinsen ihres Vermögens reichen aus, um die Hälfte ihrer Mitschüler das ganze Jahr zu ernähren.

Kann es uns wirklich unberührt lassen, wenn mit dem ersten Lidschlag auf dieser Erde bereits so ungleiche Startbedingungen geschaffen werden?

 

 

 

 

 

 

                Kriege                                  Schere zwischen Arm und Reich

                                                                                                      Arbeitslosigkeit

                 Umweltzerstörung                                                                           HIV  

                                                                        Bewaffnete Konflikte